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Rotes Kreuz feiert 80 Jahre Ehrenamt in Neuhausen-Nymphenburg

Rund 130 ehrenamtliche Helfer und durchschnittlich  20.000 freiwillige Dienststunden pro Jahr – das sind die Eckdaten, die Münchens größte BRK-Bereitschaft auszeichnen. Dementsprechend groß war die Jubiläumsfeier zum 80. Geburtstag, zu der die Bereitschaftsmitglieder am vergangenen Samstag Gäste aus dem Roten Kreuz, der Freiwilligen Feuerwehr, der Polizei und Münchner Trachtenvereinen sowie Politiker aus Stadt und Land in den Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg luden. Ausgangspunkt der Feierlichkeiten war ein Festgottesdienst mit anschließender Fahrzeugweihe in der Pfarrei Christkönig (Notburgastraße). Von dort aus ging es mit einem Fahnenumzug vorbei am Nymphenburger Schloss und anschließend auf der Hirschgartenallee bis zum „Königlichen Hirschgarten“. Angeführt wurde der Umzug unter den Augen von zahlreichen Schaulustigen von der Musikkapelle des Bayerischen Roten Kreuzes. Beim Eintreffen am südlichen Haupteingang des Biergartens begrüßten Böllerschützen die Rot-Kreuzler und ihre Gäste und wurden dafür mit einem Applaus der anwesenden Biergartenbesucher belohnt.

 

Das anschließende gesellige Zusammensitzen nutzten die vielen Ehrengäste, um ihre Gratulationen und Geschenke an die Bereitschaft West1 zu überbringen. Mit dabei war auch der Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Uhl (CDU/CSU), der betonte wie wichtig es sei, dass Freiwillige ihre Freizeit opferten, um hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen. Um die Ehrenamtlichen für ihr Engagement zu ehren, lud er sie zu einem Besuch in den Bundestag nach Berlin ein. Auch die Landtagsabgeordneten Joachim Unterländer (CSU) und Diana Stachowitz (SPD) drückten ihre Wertschätzung über eine Einladung in den Bayerischen Landtag aus und gratulierten den Jubilaren. Während Joachim Unterländer, der selbst mehrere Jahre ehrenamtlich beim Roten Kreuz tätig war, bestätigte, dass der Sanitätsdienst ohne die vielen freiwilligen Helfer in der derzeitigen Form gar nicht darstellbar wäre, bedankte sich  Diana Stachowitz für das Engagement in einem Einsatzgebiet, das sich wie kaum ein anderes durch körperliche und psychische Belastung auszeichnet. Alexander Reissl, SPD-Fraktionsvorsitzender im Münchner Stadtrat, fügte hinzu, dass gerade im ehrenamtlichen Sanitätsdienst eine Verbindlichkeit dazukomme, die unabdingbar für den Dienst am Menschen sei.

 

Den geladenen Gästen aus der Politik schlossen sich mehrere bayerische Vereine und Organisationen an und feierten mit der Bereitschaft West1 bis in den Abend hinein. Für beste Stimmung sorgten dabei die Musikkapelle des BRK, der Moosacher Trachtenverein „Almrausch“ und die Blues-Rockband „The Black Submarines“, die auf der Aftershow-Party ordentlich einheizten. „Die vielen Gäste und zahlreichen Glückwünsche haben uns wirklich überwältigt“, so Andreas Koos, Bereitschaftsleiter von West1. „Vor allem die Wertschätzung für unsere Arbeit, die uns an unserem Jubiläumstag von allen Seiten zugetragen wurde, war eine wunderbare Bestätigung dafür, dass unsere ehrenamtlichen Helfer einen unglaublich wichtigen Dienst für das Wohl der Münchner und ihrer Besucher leisten.“