FahnenmutterbittenFahnenmutterbitten

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Andreas Bergtold mit der zukünftigen Fahnenmutter Angelika Hötzel

21.07.2008 - Fahnenmutterbitten

Bei unserem Grillfest wurde durch den Festausschuss Angelika Hötzel das Amt der Fahnenmutter mit der traditionellen Bitte in Gedichtform angetragen:

 

Liabe Angelika, konnst da`s denga,

warum dass mir heit zu dir kemma ?

Nächst`s Johr, wias`d woaßt, do lod`n ma ei,

zum 75 Gründungsfest von West 1 mit Fahna - Weih.

 

Den Anlass woll`n ma feiern auch

nach oida Sitt` und oid`m Brauch.

Ois richt`ge BRK`ler, wia si`s g`hört,

damit`s a echt`s Erlebnis werd.

 

Vui Arbeit ham mir scho verricht,

damit des Ganze kriagt a G`sicht.

Vui Angagement werd braucht für so vui Leit

und iss` a bis nächst`s Johr no weit,

so muass des oane und des sell

no g`leist wer`n, denn de Zeit laaft schnell.

 

Der Höhepunkt vom Fest soll sei,

von uns`rer neia Fahn` de Weih.

Und darin liegt des Pudels Kern :

Wer soll denn uns're Fahnen - Muatta wer`n ?

 

Des Amt is schwaar und kost` an Muat.

Mir kenn ma aber oane guat,

de mit ihrer Familie, ganz g`wiss,

a hundertprozentige BRKlerin is.

 

So steh ma jetz do in der Mitt`n

und dean ma di recht herzlich bitt`n :

Es waar für uns a große Freid,

wenns`t du uns `s Ja - Wort geb`n tat`st heit.

 

Drum zier di net, schlag freudig ei,

mia woll`n a brave Festausschussmitglieder sei.

Und sollt`st uns a a Aufgab` stell`n,

mir mach ma`s gern, werd si nix fehl`n.

 

De ganze Schar, de heit is kemma,

woll`n ma glei ois Zeug`n nehma.

Angelika mach`s uns ned zu schwaar,

zoag Erbarmen und sog "Ja" !

 

De Bleame derf ` ma überreicha

und wünsch `n, dass` dei Herz erweicha.

Dann waarn vo` Herz`n alle froh

und du, so hoff ` ma, ebenso !

 

Die Mitglieder des Festausschusses mussten allerdings noch delikate Prüfungen über sich ergehen lassen bis die Fahnenmutter ihr "Ja-Wort" gab. Als erstes galt es, die Tanzkünste unter Beweis zu stellen - vom Schuhplattler über den Walzer bis hin zum Lambada. Danach gab es einen sogenannten Wüsten-Schnaps (Semmelbrösel im Schnapsglas), denn die hochsommerlichen Temperaturen hatten zu einem erheblichen Durst geführt.

Anschließend mussten die weiblichen Festausschussmitglieder mit verbunden Augen die anderen Mitglieder mit Joghurt füttern, damit diese genügend Vitamine bekamen, um durchzuhalten. Der Fähnrich Karl Kerscher bekam seine weißen Handschuhe überreicht und durfte das im Leiterwagerl mitgebrachte Fass Bier anzapfen. Und wie es sich gehört, wenn echte Bayern am Werk sind, wurde zum Abschluss des Fahnenmutterbittens von den Mitgliedern der Bereitschaft West 1 die Bayernhymne gesungen.

Mit interessanter Schuhplattlervariante begeisterte der Festausschuss das Publikum
Auch die anderen Tanzarten gefielen dem Publikum und der Fahnenmutter
Der sog. Wüstenschnaps (Semmelbrösel im Schnapsglas) durfte nicht fehlen
Stärkung zwischen den schweren Prüfungen